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Erzbischof Franz Lackner

Erzbischof von Salzburg

Der Franziskaner aus der Steiermark war Elektriker, bevor er Priester und Philosophieprofessor wurde. Seit 2014 ist er Erzbischof von Salzburg, seit 2020 Vorsitzender der Österreichischen Bischofskonferenz.

Franz Lackner ist seit 2014 Erzbischof von Salzburg und seit 2020 Vorsitzender der Österreichischen Bischofskonferenz. Der Franziskaner kam über einen ungewöhnlichen Weg zum Priestertum: Vor seinem Ordenseintritt hatte er eine Elektrikerlehre gemacht. Er versteht sich, wie er selbst sagt, als „hörender Bischof“.

Vom Elektriker zum Franziskaner

Lackner wurde am 14. Juli 1956 als Anton Lackner in Feldbach geboren und wuchs in kleinbäuerlichen Verhältnissen im südoststeirischen St. Anna am Aigen auf. Nach der Pflichtschule machte er eine Lehre als Elektriker. Erst später entdeckte er seine Berufung: 1984 trat er in Reutte in Tirol in den Franziskanerorden ein, 1989 legte er die ewige Profess ab. Am 23. Juni 1991 wurde er in Graz zum Priester geweiht.

Philosoph und Ordensoberer

Lackner studierte Philosophie am Antonianum, der Ordenshochschule der Franziskaner in Rom, und lehrte dort von 1997 bis 1999 Metaphysik. Von 1999 bis 2002 leitete er als Provinzial die Wiener Franziskanerprovinz; seit 1999 lehrte er außerdem Philosophie an der Hochschule Heiligenkreuz.

Bischof in Graz und Salzburg

Im Oktober 2002 wurde er Weihbischof der Diözese Graz-Seckau; Bischof Egon Kapellari weihte ihn am 8. Dezember 2002 im Grazer Dom. Am 10. November 2013 wählte ihn das Salzburger Domkapitel zum Erzbischof, Papst Franziskus bestätigte die Wahl am 18. November. Am 12. Januar 2014 wurde er als 91. Bischof von Salzburg in sein Amt eingeführt. Sein Wahlspruch lautet Illum oportet crescere – „Er muss wachsen“ (Joh 3,30).

Im Juni 2020 wählte ihn die Österreichische Bischofskonferenz zu ihrem Vorsitzenden; im Juni 2026 wurde er in Mariazell wiedergewählt. Im Juli 2026 feierte er seinen 70. Geburtstag und den 35. Jahrestag seiner Priesterweihe.

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