Glauben

Programm für Weltjugendtag 2027 in Seoul vorgestellt: Über eine Million junge Gläubige erwartet

Seoul bereitet sich auf den Weltjugendtag 2027 vor: Vom 29. Juli bis 8. August werden voraussichtlich mehr als eine Million junge Menschen aus aller Welt in der südkoreanischen Hauptstadt zusammenkommen.

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Andreas Nachbar
3 min Lesezeit
Programm für Weltjugendtag 2027 in Seoul vorgestellt: Über eine Million junge Gläubige erwartet
(c) Bildnachweis: @ Conferencia Episcopal Española - Wikimedia Commons - (CC BY-SA 2.0)

Seoul bereitet sich auf den Weltjugendtag 2027 vor: Vom 29. Juli bis 8. August werden voraussichtlich mehr als eine Million junge Menschen aus aller Welt in der südkoreanischen Hauptstadt zusammenkommen. Das Programm, das Erzbischof Peter Chung Soon-taick vergangene Woche vorgestellt hat, gliedert sich in zwei Phasen, deren Höhepunkte unter anderem die Eröffnungsmesse, die Begegnung mit Papst Leo XIV., Katechesen, der Kreuzweg sowie eine Vigil und die Abschlussmesse sind. Das Leitwort „Habt Mut, ich habe die Welt besiegt“ soll die Teilnehmer dazu ermutigen, sich den Herausforderungen der Zeit zu stellen und den Glauben als verbindende Kraft zu erleben.

Programm für den Weltjugendtag: Glaube, Begegnung und Mut im Mittelpunkt

Erzbischof Peter Chung Soon-taick, Präsident des lokalen Organisationskomitees, präsentierte Anfang der vergangenen Woche das Programm für den Weltjugendtag 2027 in Seoul. Für den Erzbischof war die Vorstellung des Programms mehr als die Präsentation eines Veranstaltungsplans. Es sei „eine Erklärung des Glaubens und der Hoffnung – ein feierliches Versprechen an die jungen Menschen der Welt“. Zugleich bezeichnete er die Veranstaltung als „eine aufrichtige Einladung, gemeinsam über den Weg nachzudenken, den die Menschheit als eine einzige Familie unter der Führung Gottes gehen muss“.

Das Programm gliedert sich in zwei Phasen: Die „Tage in den Diözesen“ vom 29. Juli bis 2. August ermöglichen den Teilnehmern Einblicke in das Leben der 15 koreanischen Diözesen, etwa durch lokale Feiern, Begegnungen und Aufenthalte bei Gastfamilien. Anschließend finden vom 3. bis 8. August die zentralen Veranstaltungen in Seoul statt, die auch für Nichtkatholiken offen und kostenfrei sind, um möglichst viele junge Menschen zu erreichen. Unter dem Leitwort „Habt Mut, ich habe die Welt besiegt“ (Joh 16,33) sollen die jungen Menschen ermutigt werden, sich den Herausforderungen der Gegenwart zu stellen.

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Globale Botschaft für Glaube, Liebe und Frieden

Zu den zentralen Veranstaltungen des Weltjugendtags 2027 zählen die Eröffnungsmesse, die Empfangszeremonie mit Papst Leo XIV., ein Jugendfestival, Katechesen, der Kreuzweg sowie eine Vigil und die Abschlussmesse. Die Eröffnungsmesse wird Erzbischof Peter Chung Soon-taick gemeinsam mit Kardinälen und Bischöfen aus über 160 Ländern feiern.

Der Weltjugendtag, 1985 von Papst Johannes Paul II. ins Leben gerufen, hat seit dem ersten Treffen 1986 in Rom Millionen junger Menschen aus aller Welt zusammengebracht. Den bisherigen Rekord hält das Treffen 1995 in Manila mit vier Millionen Teilnehmern, während der jüngste Weltjugendtag 2023 in Lissabon mehr als 1,5 Millionen Gläubige anzog.

Bischof Paul Kyung-sang Lee, Generalkoordinator des Weltjugendtags Seoul 2027, betont, dass das Ereignis neben der Ermutigung, sich den „Herausforderungen unserer Zeit zu stellen“, auch geistliche Werte wie Wahrheit, Liebe und Frieden fördern soll. Dabei umfasst „die Liebe“ auch Verantwortung für die Schöpfung und die Förderung ökologischer Umkehr.

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Über Andreas Nachbar

Aufgewachsen in einer katholischen Familie, prägt mich der katholische Glauben seit meiner Kindheit. Daraus entwickelte sich im Laufe der Zeit ein vertieftes Interesse an der Tradition des Christentums, der Lehre der katholischen Kirche und der Bedeutung des Glaubens für das persönliche Leben und die Gesellschaft. Durch theologische Weiterbildung vertiefe ich meine Kenntnisse und setze mich mit den Fragen auseinander, die Kirche und Christentum in der Gegenwart bewegen. Themenschwerpunkte sind Familie, Kirche und Glaube, Bildung und Gesellschaft.

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